Das Gebäude

Die Umweltlernschule steht auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums in Niederzissen, das inmitten eines Waldbestandes liegt und wurde in innovativer Holzbauweise erbaut. Hierbei wurden regional bezogene, zertifizierte Holzarten wie Fichte, Douglasie und Eiche in unterschiedlichen Verarbeitungsstufen verwendet. Eine Hackschnitzelheizung u.a. für aufbereitete Grünabfälle beheizt das Gebäude. So wird der Rohstoff Holz in der Umweltlernschule mehrfach genutzt - als Baumaterial und zur Energieerzeugung. Das Gebäude wird bei der virtuellen CO2 – Bank angemeldet. Diese dokumentiert sichtbar, welchen Beitrag das Holzgebäude zu einer langfristigen Kohlendioxidspeicherung leistet.

Minimum impact house

Die Umweltlernschule ist als so genanntes „minimum-impact-house“ konzipiert. Dies bedeutet, dass das Gebäude, von der Produktion der Baustoffe bis hin zu einer potentiellen Wiederverwendung des gesamten Grundstückes oder Recyclings des Gebäudes und seiner Bauteile, möglichst wenig schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen wird. Hierin wurden nicht nur das Gebäude sondern auch die Herstellungsprozesse der Baustoffe und Transportentfernungen einbezogen.