Holz- und Forstwirtschaft

Allgemeines zur Holzwirtschaft

Schon die Bauweise und der Standort der Umweltlernschule sind Anlass für einen weiteren Themenschwerpunkt: die Holz- und Forstwirtschaft. 42 Prozent des Landes Rheinland-Pfalz sind mit Wald bedeckt. Damit ist Rheinland-Pfalz das relativ waldreichste Bundesland von Deutschland. Mit einem Anteil von 52 Prozent Wald liegt der Kreis Ahrweiler noch über dem Landesschnitt. Der Standort der UmweltLernSchule könnte daher inmitten eines Buchenaltholzbestandes nicht typischer sein. Der Wald ist nicht nur ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Er hat auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Durch nachhaltiges Bewirtschaften unserer Wälder steht das Holz auch zukünftigen Generationen dauerhaft zur Verfügung.

Holzwirtschaft, Energie und Abfallwirtschaft

Die Bedeutung von Holz als nachwachsender Rohstoff nimmt in Zeiten knapper werdender Ressourcen und steigender Energiekosten immer mehr zu. Holz ist ein typischer Rohstoff, der in einer Kaskadennutzung nacheinander verschiedene Funktionen einnehmen kann, bevor er Abfall oder zu Energie umgewandelt wird. Als vorherrschendes Baumaterial der Umweltlernschule kann es später leicht recycelt werden. So steht es dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung. Eine nachrangige Alternative der stofflichen Verwertung ist die thermische Verwertung, bei der Energie erzeugt wird. Daneben hat auch die Erzeugung von Energie aus Grün- und Astschnitt eine zunehmend wichtige Bedeutung. Dies verdeutlicht die Zusammenhänge des Themas Holzwirtschaft mit den anderen Schwerpunkten der Umweltlernschule: Abfall und Energie.