Was bieten wir an?

Was bieten wir an?

Unser Programm hat vier Elemente:

1. Adressatengerechte Erlebnisexkursionen im Freien und digital organisiertes Lernen für Schule und Kita – gestalten Sie Ihren Klassenausflug bei uns oder laden Sie uns digital ein (Kursangebot Kinder)

2. Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der VHS (Kursangebot Erwachsene)

3. Projektarbeit und Aktivitätskalender (Kalenderfunktion)

4. Raumangebot für Umweltinitiativen durch Dritte (Raumbuchung)

Unsere Hauptthemen sind Klima und Umwelt sowie Kreislaufwirtschaft.

Klima

Spüren Sie auch, dass es wärmer wird? Wir haben im Landkreis Ahrweiler im Durchschnitt 10 Hitzetage mehr und die Durchschnittstemperatur ist auch schon um 1,5 Grad höher. Das ist wissenschaftlich ermittelt (KWIS-FLP). Außerdem leidet der Landkreis unter Überschwemmungen und / oder Trockenheit, Niedrigwasser von Bächen oder Flüssen, deren Häufigkeit ebenfalls steigt. Wir müssen unsere Anstrengungen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung daher forcieren und von der Beobachtung in die Tat gelangen.

Denn wir sind längst betroffen, so wie Winzer, Landwirte und Förster. So stellen wir dieses Jahr zum dritten Mal in Folge nach großer Trockenheit im Sommer ein großes Waldsterben fest. Der Borkenkäfer beißt sich fest und schadet dem Wald noch mehr. Daran erkennen wir, welche Herausforderungen auf uns zukommen.

Was können wir noch tun, um den menschengemachten Klimawandel zu bremsen? Und was müssen wir tun, um uns an ihn anzupassen? Dies sind die Fragen, die uns bewegen und für die Sie bei uns Antworten finden.

Die Energiewende ist auch eines der Themen, welches in diesen Zusammenhang gehört. Deshalb verweisen wir gerne auf das Projekt EnAhrgie. Wissenschaftler, Investoren und Bürger des Landkreises haben hier einen Plan zur Umsetzung der Energiewende gestaltet. Zu dessen Umsetzung kann jeder im Landkreis beitragen. Wer was tun kann, das kann in unseren Kursen erlernt werden.

Kreislaufwirtschaft

Rund 100 Mrd. Tonnen Rohstoffe werden diesem Planeten jährlich entnommen. Aber keine 8 % davon werden im wirtschaftlichen Kreislauf belassen. So landet Plastik in den Ozeanen, Elektroaltgeräte werden unter menschenunwürdigen Bedingungen von Kindern in Asien oder Afrika zerlegt und in Südamerika leben Menschen auf Mülldeponien von den Resten der Wegwerfgesellschaft. Das ist weder Umwelt- noch Klimaschutz.

Und wir wissen noch zu wenig: 92 Mrd. Tonnen Rohstoffe enden jedes Jahr irgendwo auf unserem Planeten. Auch wenn die Abfallwirtschaft in Deutschland gut organisiert ist, so zeigen diese Zahlen, dass noch viel zu tun ist. Auch die Wissenschaft führt uns unser Unwissen vor Augen, denn man weiß nicht, wo 92 Mrd. Tonnen Rohstoffe jedes Jahr landen. Zusätzlich produzieren wir das Klimagas C02 und tragen damit noch mehr zum Klimawandel bei.

Hier am Standort des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler haben wir den Abfall direkt vor Augen. Die Frauen und Männer auf der Anlage arbeiten täglich mit den Abfallmengen und sind als Stoffstrommanager unsere systemrelevanten Alltagshelden, wenn sie dafür sorgen, dass der Abfall wieder wirtschaftlich eingesetzt werden kann. Die Kreislaufwirtschaft ist in Deutschland am Kreislaufwirtschaftsgesetz ausgerichtet. Das oberste Ziel ist es, alle Materialien, Stoffe oder Flüssigkeiten so lange wie möglich in der wirtschaftlichen Nutzung zu belassen. Daher gehören die Vermeidung von Abfällen, aber auch alle Formen der Weiterverwertung, wie Reparatur oder eine Verwendung in einem neuen Zweck ebenso zur Kreislaufwirtschaft. Die energetische Verwertung, also die Verbrennung von Abfällen, gilt nur in der Statistik noch als Verwertung. Tatsächlich soll mit der Verbrennung gefährliches oder giftiges Material aus dem Stoffstrom geholt und somit unschädlich gemacht werden. Recycling ist ebenso eine Methode, mit der Material wieder in die stoffliche Wiederverwendung gelangen kann. Aus Abfällen können wertvolle Sekundär-Rohstoffe gewonnen werden, so dass die natürlichen Ressourcen geschont und die Umweltbelastungen reduziert werden.

Unter Kreislaufwirtschaft verstehen die Experten heute nicht nur die Abfallwirtschaft. Der englische Begriff Circular Economy steht für eine umfassende ökonomische Theorie, deren Ziel ein Ende des Abfalls ist. Die Natur kennt keinen Abfall. Deshalb können wir von der Natur viel lernen. Das wollen wir am Standort der Umweltlernschule+ tun.

Das hat auch die Europäische Union erkannt und ein umfassendes Förderprogramm zur Entwicklung der Circular Economy gestartet. Die Gesetzgebung wird auch in Deutschland immer umfassender, um Umwelt- und Klimaschutz zu gewährleisten. Hier am Standort arbeiten wir mit den Experten der Kreislaufwirtschaft eng zusammen. Dadurch bleiben wir immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen und können unserem Bildungsauftrag damit authentisch und mit viel Leidenschaft gerecht werden.

Energie

Energie ist ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Umweltlernschule+. Für unsere Kinder wird die Nutzung erneuerbarer Energien in der Zukunft selbstverständlich sein. Zudem werden sie die Folgen des Klimawandels im Laufe ihres Lebens erfahren. Seit Beginn der Industrialisierung führen menschliche Aktivitäten zu einem Anstieg der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre. Insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas wird Kohlendioxid freigesetzt. Die Folge: Unsere Atmosphäre heizt sich unnatürlich stark auf. Wenn es nicht gelingt, die steigende Erwärmung zu begrenzen, ist weltweit mit weit reichenden Folgen zu rechnen.
Sowohl der Klimawandel als auch die steigenden Kosten der Energieversorgung für Erdöl und Erdgas machen uns sensibel für die Suche nach alternativen Energiequellen aus nachwachsenden Rohstoffen. Eine große Rolle spielt hierbei der nachwachsende Rohstoff Holz und regenerativen Energien wie Sonnen-, Wind und Wasserkraft. Diese stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich und ressourcenschonend. Außerdem sorgen nachwachsende Rohstoffe für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, mehr Versorgungssicherheit und stärken die heimische Wirtschaft. Die Ausbeutung von Bodenschätzen wie Kohle und Öl ist problematisch für sensible Lebensräume. Mit der Gewinnung von Braunkohle ist ein immenser Flächenverbrauch verbunden und es werden Lebensräume und Ökosysteme zerstört. Die Förderung von Erdöl aus unseren Meeren stellt auch ohne Unfälle eine Gefährdung für den Lebensraum Meer und die dort lebenden Pflanzen und Tiere dar.

Holz

Bauweise und Standort der Umweltlernschule+ legen nahe, auch Holz- und Forstwirtschaft als Themenschwerpunkt im Bildungsprogramm aufzugreifen. Schließlich hat das Konzept der Nachhaltigkeit hier seine Wurzeln. Bezeichnete der Begriff einst eine wichtige Grundregel der Forstwirtschaft, beschreibt das Konzept heute einen Weg, um die gerechte Verteilung und den fortbestand der natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern. Die Bedeutung von Holz als nachwachsender Rohstoff nimmt in Zeiten knapper werdender Ressourcen und steigender Energiekosten immer mehr zu. Holz kann in einer Kaskadennutzung nacheinander verschiedene Funktionen einnehmen, bevor es abschließend kompostiert oder energetisch genutzt wird. Auch das Holz, aus dem die Umweltlernschule+ gebaut wurde, kann irgendwann einmal recycelt werden und steht dann dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung.

Die Ausrüstung der Umweltlernschule+ mit einer Holzhackschnitzel-Heizung dient zum einen dem Ressourcen schonenden und CO2-neutralen Betrieb der Einrichtung. Zum anderen führt sie exemplarisch eine nachhaltige Energieversorgung vor Augen: Besuchergruppen haben die Möglichkeit, sich die Heizungsanlage anzusehen und Aspekte der Nachhaltigkeit beim Heizen mit Holz(abfällen) zu erörtern.

Was sagen unsere Teilnehmer?

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Maria Hauser

Lehrerin | Gymnasium an der Ahr

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